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Es war einmal……………….eine ziemlich tierverrückte Familie, die in einem kleinen Zechenhaus mitten im Kohlenpott wohnte und dort Dobermänner züchtete. Noch bevor unsere Dobizucht begann, bekam ich über einen Bekannten einen Wurf Dobermann Welpen, deren Mutter bei der Geburt gestorben war. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was auf mich zukam, ich wollte einfach nur helfen, da ansonsten alle Welpen dem Tod geweiht gewesen wären. Ich gab mir alle erdenkliche Mühe, aber leider schaffte es nur eine kleine Hündin, die ich auf den Namen Holly taufte. Mit 8 Wochen musste ich den Welpen unter vielen Tränen zum eigentlichen Züchter zurück geben.

 

 Ich war unendlich traurig und so fuhr ich am selben Tag noch, zu der Adresse einer Zeitungsannonce, in der ein Dackelwelpe zum Verkauf stand. Wastel kam, sah und siegte, sogar bei meinem Mann, der eigentlich keinen neuen Hund wollte. Wastel war ein Traum von einem Rauhaardackel und begleitete uns fast 13 Jahre. Er hat alles mitgemacht, unsere Dobermannwelpen, unseren Dobermannrüden, unsere läufig werdenden Dobermannhündinnen, unsere Fahrten zum Hundeplatz, zu Ausstellungen und Prüfungen, unsere Urlaube mit Wohnwagen samt allen Hunden, und und und. Er war weit über die Grenzen unserer Zechenkolonie bekannt, ging bei Nachbarn ein und aus, mochte Katzen, Kleintiere und auch mein Frettchen. Kurz um ein Dackel wie es ihn nur einmal gibt. Aber es ist nun mal der Lauf der Zeit, das ein Hund nicht ewig lebt, deshalb haben wir uns ab einem gewissen Alter von Wastel Gedanken gemacht, welche Rasse noch zu uns passen könnte. Ein Dackel sollte es nicht mehr werden.

 

Nach vielen Überlegungen kamen wir auf die Rasse Miniatur Bullterrier. Laut Beschreibung ein kleiner, netter, immer gut aufgelegter Spasshund, genau das was wir suchten. Nach langer Suche und vielen Telefonaten, fanden wir einen Züchter in Bayern, bei dem wir uns eine reinweiße Hündin mit Namen Ice Cream Vanilla the Warrior aussuchten. Von uns wurde sie kurzerhand auf RÜBE umgetauft. Rübe machte uns viel Spass, brachte uns immer zum Lachen und konnte noch viel von Wastel lernen. Nach einiger Zeit wollte ich unbedingt einen Kumpel für Rübe zum Spielen und Toben und entschied mich damals für eine französische Bulldogge. Ich dachte zwei Bullys wären genial und erzählte das auch unserem damaligen Tierarzt, der mich daraufhin fragte, ob ich zuviel Geld hätte, denn diese Rasse wäre krank und er würde mir unbedingt abraten. fiel.

 

Tief enttäuscht schaute ich mir Hundeverkaufanzeigen an und sah das Foto eines kleinen Yorkie Mix Rüden. Ich verguckte mich auf der Stelle und abends hatte Rübe ihren Kumpel Ratz. Wir haben es keine Sekunde bereut dieses kleine Fellbündel zu uns genommen zu haben. Nun waren wir komplett und es hätte immer so weiter gehen können, aber 1995 einen Tag vor unserem Urlaub mussten wir Wastel einschläfern lassen. Das war ein harter Schlag und er hat eine große Lücke hinterlassen. Im Laufe der Jahre wurde Rübe im Rudel immer schwieriger, sie war der Meinung alles gehöre ihr, das Spielzeug, sämtliche Leckerchen, die Dobiwelpen und auch deren Besuch. Nach einigen Beißereien hielten wir es für das Beste uns von Rübe zu trennen, was vor allem meinem Mann sehr schwer

 

Mit Hilfe von „ Bullterriern in Not „ gelang es uns supernette, bullyerfahrene Leute für Rübe zu finden und schweren Herzens gaben wir sie nach Hamburg. Nun gab es nur noch Ratz, der sich sehr allein fühlte unter all den Dobermännern und mir kam wieder die Französische Bulldogge in den Kopf, nur mein Mann wollte davon gar nichts hören. Erst nach langem Bitten ließ er mich mal nach Züchtern im Internet suchen, aber das war gar nicht einfach, denn ich wusste genau wie mein Bully aussehen und das sie Chappi heißen sollte. Eine Scheckenhündin sollte es sein, da war ich mir sicher, aber egal wo ich anrief, hieß es immer, die sind schon weg, oder es sind nur Rüden oder wir setzen sie auf die Warteliste. Es war zum Verzweifeln. Ich erzählte das einer Bekannten, die damals in Berlin lebte und sie wollte sich mal in Polen nach seriösen Züchtern umsehen. Kurze Zeit später schickte sie mir ein Foto einer Scheckenhündin, die nicht nur am selben Tag wie ich Geburtstag hat, nein sie heiß damals CORNELIA, was man natürlich in Chappi umbennen konnte und sah einfach nur toll aus. Lange Rede kurzer Sinn, die Bekannte kümmerte sich um alles und da wir im Dezember sowieso in Berlin Urlaub machen wollten, konnte ich Chappi an unserem ersten Urlaubstag in Empfang nehmen. Vom ersten Moment an hat sie uns alle, meinen Mann, meine Tochter, mich und all unsere Hunde um den Finger gewickelt. Sie ist durch und durch ein toller Hund und für eine Bulldogge außergewöhnlich fit und sportlich und genau das ist der Grund, warum ich mit Chappi züchten möchte. An erster Stelle stehen ein oder zwei Welpen für mich. Ich züchte in erster Linie für den „ Eigenbedarf „.

 

Im Dezember 2010 sind wir der Hunde wegen, von Recklinghausen nach Geldern, also vom „ Kohlenpott „ an den Niederrhein gezogen. Wir haben nun ein relativ grosses Haus und ein schönes 2400 Qm grosses Grundstück, was natürlich besonders den Hunden gefällt.

 

So nun haben Sie einen kleinen Einblick in unser Leben bekommen und falls Sie uns gern persönlich und näher kennenlernnen möchten, steht unser Haus jederzeit für einen Besuch offen.

Hier gibt es noch einiges aus meinem Leben mit den Dobermännern

 

Es grüßt ihre Chappi Bezowe Brzdace